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crewresupply2Gestern traf sich die Sam Simon mit ihrem Schwesterschiff Bob Barker bei den Koordinaten 7° 27' Süd und 2° 19' West im Atlantischen Ozean. Es ist das zweite Treffen der Sea Shepherd-Schiffe während der aktuellen Kampagne Operation Icefish, die im Dezember 2014 begann.

Die Sam Simon wird die Bob Barker mit Vorräten versorgen und sie bei ihrer weltrekordbrechenden Verfolgung des international gesuchten, unter nigerianischer Flagge fahrenden Wilderer-Schiffes Thunder unterstützen.

Captain Peter Hammarstedt von der Bob Barker sagte: „Die Rückkehr der Sam Simon ist ein weiterer Nagel im Sarg der Thunder. Mit ihr kommt die Erinnerung, dass hinter uns ein allzeit bereites Netzwerk steht, das alles übertreffen kann und wird, was die Thunder zu bieten hat. Wir haben die Mittel und die Entschlossenheit, diese Verfolgung bis zum endgültigen Ende durchzuhalten.“

Die Bob Barker stellte die Thunder erstmalig an der Banzare Bank in der Antarktis am 17. Dezember 2014. Seitdem verfolgt die Bob Barker das Wilderer-Schiff ununterbrochen vom Südpolarmeer in den Indischen Ozean und nun in den Atlantik – seit atemberaubenden 98 Tagen.

Die Sam Simon lief am 9. März aus dem Hafen von Port Louis in Mauritius nach einem 10-tägigen Aufenthalt aus. Das Sea Shepherd-Schiff fuhr den Hafen des Inselstaates an, um Beweise gegen die illegalen Fischereitätigkeiten an ein internationales Ermittlerteam zu übergeben. Dieses Ermittlerteam wird von lokalen Behörden koordiniert und steht unter der Leitung eines Kriminalbeamten der internationalen Polizeibehörde Interpol.

Die Sam Simon nutzte die Zeit im Hafen dabei, um die Vorräte für die Bob Barker aufzufüllen.

Sid Chakravarty, Kapitän der Sam Simon, sagte: „Während Operation Icefish haben wir seit Beginn der Kampagne im Südpolarmeer bis zum heutigen Rendezvous mit der Bob Barker im Südatlantik 15.000 Seemeilen zurückgelegt. Die Umrundung des Kaps der Guten Hoffnung im Laufe dieser Verfolgung durch die Bob Barker, gefolgt von der Sam Simon, ist schlicht und ergreifend legendär. Die Mannschaft der Bob Barker ist heute seit 111 Tagen auf See. Wir sind froh darüber, an ihrer Seite zu sein. Es erfüllt unsere Herzen mit Freude und Hochachtung für diese mutigen Meereskrieger.“

coordinate1Die Thunder ist das berüchtigtste der sechs verbleibenden Antarktisdorsch-Wildererschiffen, die von Sea Shepherd „Bandit 6“ genannt werden. Sie sind für ihre illegale, unregulierte und undokumentierte Fischerei (IUU-Fischerei) von Antarktisdorschen im Südpolarmeer bekannt.

Das Schiff hat eine lange Geschichte von Verstößen gegen Fischereigesetze und wurde im Dezember 2013 aufgrund des Verdachts illegaler Fischereiaktivitäten mit einer Lila-Notiz von Interpol versehen. Diese Einstufung erfolgte aufgrund des Einsatzes der Behörden von Neuseeland, Australien und Norwegen.

Die Thunder ist das erste Schiff der „Bandit 6“, das von Sea Shepherd während Operation Icefish abgefangen wurde. Am 2. Februar diesen Jahres fing die Sam Simon die Kunlun und Yongding in australischen Gewässern westlich des Rossmeeres ab. Das Sea Shepherd-Schiff nahm die Verfolgung der Kunlun auf und vertrieb diese aus ihren Jagdgründen im Südpolarmeer.

In Folge der Bemühungen von Interpol und den thailändischen, australischen und neuseeländischen Behörden steht die Kunlun derzeit in Thailand unter Arrest.

Operation Icefish ist die 11. Kampagne von Sea Shepherd zum Schutz des Südpolarmeeres und die erste ihrer Art, die die IUU-Fischerei in antarktischen Gewässern bekämpft.

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