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Beweis1Gestern übergab das Sea Shepherd Schiff „Sam Simon“ den Behörden in Port Louis, Mauritius, Beweismaterial für die illegalen Fischereiaktivitäten des unter nigerianischer Flagge fahrenden Wildererschiffes „Thunder“.

Die „Thunder“ ist das wohl berüchtigtste Schiff von den sechs verbleibenden Wildererschiffen, die es auf Antarktisdorsch abgesehen haben und bekannt dafür sind, immer noch zwecks illegaler, unregulierter und unangemeldeter (IUU) Fischerei im Südpolarmeer unterwegs zu sein. Im Dezember versah Interpol auf gemeinsamen Antrag von neuseeländischen, australischen und norwegischen Behörden die "Thunder" aufgrund des Verdachtes illegaler Fischereiaktivitäten mit einer Lila-Notiz.Während der letzten zwei Monate hatte der Kapitän der „Sam Simon“, Sid Chakravarty, den Behörden, einschließlich der internationalen Ermittlungsbehörde Interpol, über die Beschlagnahmung der illegal ausgebrachten Stellnetze der „Thunder“ Bericht erstattet. Die Behörden wurden auch darüber informiert, dass das Sea Shepherd Schiff in Mauritius anlegen würde, um die Stellnetze zu übergeben, damit sie als Beweismaterial bei den Ermittlungen gegen die „Thunder“ dienen können.

Unmittelbar nach dem Anlegen in Port Louis trafen verschiedene mauritische Strafverfolgungsbehörden auf der "Sam Simon" ein, bestehend aus der Polizei von Mauritius, der Küstenwache und der Fischereiüberwachungsbehörde.

Beweis2Den ganzen Tag lang unterzogen die Behörden die sichergestellten Stellnetze einer gründlichen Inspektion und trafen sich mit Captain Chakravarty, um eine Beweismittelkette für die übergebene Ausrüstung festzulegen.

Captain Chakravarty sagte: „Bei dem Verfahren ist ersichtlich, das Interpol an die mauritischen Behörden den Antrag gestellt hat, ihnen bei den Strafermittlungen gegen die „Thunder“ zu helfen. Die gründliche und professionelle Vorgehensweise der mauritischen Behörden beweist, dass die örtlichen und internationalen Strafverfolgungsbehörden die Verbrechen der „Thunder“ ernst nehmen.“

Er fügte hinzu: „Die mauritischen Behörden haben an einem Tag mehr im Kampf gegen die illegale Fischerei unternommen, als die australische Regierung während der gesamten Saison. Das ist eindeutig ein Warnsignal für Australien, um ein Patrouillenschiff zu entsenden, um ihre antarktischen Hoheitsgewässer von solchen Fischereiaktivitäten zu reinigen.“

Die Antarktisdorsch-Wildererschiffe sind das Ziel von Sea Shepherds 11. Kampagne zum Schutz des Südpolarmeeres, der Operation Icefish.

Seit Beginn von Operation Icefish im Dezember letzten Jahres haben die „Sam Simon“ und ihr Partnerschiff „Bob Barker“ drei von sechs verbleibenden Wildererschiffen abgefangen. Dadurch hat Sea Shepherd die Leben von unzähligen Meereslebewesen gerettet und den im Südpolarmeer illegal agierenden Fischereiunternehmern erhebliche Einbußen in ihrem Profit beschert.

Der Kapitän der „Bob Barker“, Peter Hammarstedt, sagte: „Ihr könnt alle wissen lassen, dass wir einen langen Atem haben und auf lange Sicht hier sein werden. Während die „Sam Simon“ der Polizei in Mauritius das Beweismaterial für die illegalen Aktivitäten der „Thunder" übergibt, sieht sich die „Bob Barker“ in der Verpflichtung, die „Thunder“ in den nächsten Hafen und in die Hände der Behörden zu eskortieren. Das in diesem Fall von Interpol gezeigte Interesse schafft auf unserer Seite höchste Zuversicht, dass die Schreckensherrschaft dieses Schiffes bald zu Ende ist und dass das Problem der IUU-Fischerei endlich die Aufmerksamkeit erhält, die es verdient.“

Die „Bob Barker“ fing die „Thunder“ am 17. Dezember 2014 auf der Banzare Bank im Südpolarmeer ab. Die „Thunder“ ergriff sofort die Flucht vor dem Sea Shepherd Schiff und hinterließ dort tausende Meter illegaler Fischereiausrüstung.

Trotz schlechten Wetters und konfrontiert mit feindseligen Aktionen der Wilderer ist die „Bob Barker“ der „Thunder“ auf den Fersen geblieben. Für das Sea Shepherd Schiff beginnt jetzt Tag 71 dieser alle Rekorde brechenden, ununterbrochenen Verfolgungsjagd auf das Wildererschiff.

Beweis3Am 25. Dezember 2014 begann die „Sam Simon“ mit ihrer Bergungsaktion, bei der sie die illegale Fischereiausrüstung, die die „Thunder“ hinterlassen hatte, aus dem Meer entfernte. Mehr als 72 km illegales Stellnetz wurde in einem Zeitraum von drei Wochen sichergestellt und mehr als 1.400 Fische mit einem Gesamtgewicht von 45.000 kg dem Meer wieder übergeben.

Am 2. Februar fing die „Sam Simon“ in australischen Gewässern des Südpolarmeeres zwei weitere Wildererschiffe ab, die "Kunlun" und die "Yongding". Die „Sam Simon“ nahm sofort die Verfolgung der „Kunlun“ auf und vertrieb das Wildererschiff aus seinen Jagdgründen im Südpolarmeer.

Operation Icefish ist Sea Shepherds erste Kampagne im Südpolarmeer, die IUU-Fischereifahrzeuge in antarktischen Gewässern ins Visier nimmt.

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